Redesign für den redaktionellen Bereich des Cranach Digital Archive


Tolga Akkus & Artem Schadt

Kontext
Cranach Digital Archive (CDA)
Modul
Screendesign
Semester
Wintersemester 2024/25
Studiengang
Medieninformatik Ba.

Das Cranach-Digital-Archive (cda) ist die größte Sammlung der Werke von Lucas Cranach und seinen Söhnen. Das Projekt selbst existiert nun seit Oktober 2009 und soll im Rahmen des Projekts im Modul Screendesign einen neuen Anstrich erhalten. Bearbeitet wurden hier die Startseite und drei Inhaltsseiten der Plattform.

Es wurde ein systematischer Ansatz gewählt um erkennen zu können, welchen Stand die Plattform aktuell hat und in welche Richtung sie gehen soll. Zunächst wurden die zu bearbeitenden Seiten auf Funktion und Inhalt analysiert. Dadurch zeigt sich, was an den Seiten derzeit gut umgesetzt wurde und an welchen Stellen man nachbessern muss. Ein deutlicher Negativpunkt hier ist die Anordnung der Elemente. Zusätzlich wurde eine Wettbewerbsanalyse durchgeführt um etablierte Lösungen und Design Patterns auf dieses Projekt umesetzen zu können. Eine Stakeholderanalyse brachte ebenfalls weitere Erkenntnisse für die Gestaltung des Designs und der Funktionalitäten. Um nun das Archiv genauer kategorisieren zu können wurde ein Polaritätsprofil erstellt, was erneut deutlich machen soll, wie das Archiv wahrgenommen wird und wahrgenommen werden soll. Hier ergab sich, dass das cda ein sachliches und professionelles Erscheinungsbild hat, was vor allem informativ und sturkturiert sein soll. Mit diesen Informationen wurden dann Ideen gesammelt, wie sich die Seiten gestalten ließen. Diese Ideen wurden in Layouts auch nochmal beispielhaft dargestellt, um am ende auf eine Designlösung zu kommen. Nachdem die verschiedenen Elemente der Layouts bewertet wurden, hatte man ein Designkonzept mit dem man nun verschiedene Prototypen erstellen konnte. Bei der Umsetzung ist es wichtig die Erkenntnisse aus den Analysen zu nutzen und auch ebenfalls die Vorgaben zu beachten. Bei diesem Projekt wurde sich vor allem auf die Anordnung der einzelnen Elemente konzentiert.

Auf der Startseite wurde auf eine blockartige Aufteilung verzichtet und mit Hilfe des Gestaltgesetzes der Nähe versucht eine Zugehörigkeit zu schaffen. Eine Trennung von Abschnitten wurde mit feinen Trennlinien erreicht, welche auf den anderen Seiten ebenfalls verwendet wurde. Die Mengentexte wurden so angeordnet, dass diese die Seite lebendiger wirken lassen. Dieses Muster lässt sich ebenfalls auf den anderen Seiten wiederfinden. Dies sieht man auch auf der Lucas Cranach Inhaltsseite. Bilder und Mengentexte wurden hier abwechselnd angeordnet um weniger schematisch zu sein und auch lebendiger zu wirken. Die drei Tabellen auf der Seite lassen sich unter einem Zeitstrahl wiederfinden, mit dem man die Tabellen manipulieren kann. Dennoch ist es möglich sich eine Tabelle vollständig anzeigen zu lassen, falls man dies wünscht. Bei der Partnerseite ließ sich ebenfalls eine schematische Struktur wiederfinden. Es wurden die Logos in den Fokus gesetzt und an der Anordung gearbeitet um dem Leser eine angenehmere Erfahrung zu bieten. Hier lassen sich ebenfalls die zuvor verwendeten Trennlinien wiederfinden. Schließlich wurde die Forschungsseite überarbeitet. Hier wurde wie auf der Lucas Cranach Inhaltsseite die Positionen der Bilder und Mengentexte variiert um eine lebendigere Anordnung zu erzeugen. Die Verzeichnisse am Ende der Seite wurden gekürzt, um die Seite nicht zu überladen.