Im Rahmen unseres Projekts haben wir bestehende Museumswebsites analysiert, um Best Practices zu identifizieren und eine eigene Designstrategie zu entwickeln. Unser Ziel war es, eine ansprechende, leicht verständliche und benutzerfreundliche Museumswebsite zu konzipieren, die sich an modernen Webdesign-Standards orientiert. Dabei haben wir uns an erfolgreichen Beispielen wie der Website des Rijksmuseums und des Mütter Museums orientiert und weitere Referenzen aus Fachartikeln zu den besten Museumswebsites genutzt.
Unsere Analyse ergab mehrere zentrale Erkenntnisse. Der Einsatz von grellen Farben sollte vermieden werden, da sie das Nutzererlebnis negativ beeinflussen können. Stattdessen wirkt ein dunkler Hintergrund beruhigend und lenkt den Fokus auf die Inhalte. Zudem wurde deutlich, dass weniger oft mehr ist, da eine gezielte Reduzierung visueller Elemente die Benutzerführung erleichtert. Informationen sollten dosiert und sinnvoll strukturiert präsentiert werden, um eine Überforderung der Nutzer zu vermeiden. Zusätzlich stellten wir fest, dass negativer Raum minimiert werden sollte, um die verfügbare Fläche optimal zu nutzen und eine ansprechende Gestaltung zu gewährleisten.
Basierend auf diesen Erkenntnissen haben wir eine Designstrategie entwickelt, die sich auf mehrere zentrale Aspekte stützt. Eyecatcher werden gezielt eingesetzt, um einzelne Artefakte besonders hervorzuheben und das Interesse der Nutzer zu wecken. Ein klarer Navigationsfluss sorgt für eine intuitive Benutzerführung, wobei ein „Roter Faden“ in der Gestaltung die Lesbarkeit und Orientierung unterstützt. Die Vermeidung von übermäßigem Negativraum trägt dazu bei, den Raum bestmöglich auszufüllen und eine harmonische Darstellung zu gewährleisten. Um die Verweildauer der Besucher zu erhöhen, werden gezielte visuelle Anreize in Form von Eyecatchern und einer durchdachten Navigation genutzt.
Diese Strategie wurde in ersten Visualisierungen umgesetzt, um die theoretischen Konzepte in einem praxisnahen Design zu testen. Das Ziel der weiteren Entwicklung ist es, diese Visualisierungen zu verfeinern und auf Benutzerfreundlichkeit zu überprüfen. Unsere Analyse hat gezeigt, dass eine gelungene Museumswebsite durch eine klare Struktur, gezielte visuelle Highlights und eine intuitive Navigation überzeugt, was wir in den nächsten Schritten weiter optimieren möchten.