Das diesjährige Projekt widmet sich der Gestaltung des redaktionellen Bereichs des Cranach Digital Archive (CDA), einer umfassenden digitalen Forschungsplattform zur Dokumentation des Werks von Lucas Cranach dem Älteren, seinen Söhnen und seiner Werkstatt. Ziel der Neugestaltung des redaktionellen Bereichs ist es, eine professionelle, zugleich aber auch lebendigere und einladender Plattform zu schaffen, die den Ansprüchen der Benutzer gerecht ist.
Die Hauptzielgruppe des CDA umfasst Kunsthistoriker, Studenten, Museumsfachleute und Wissenschaftler, die eine fundierte und quellenbasierte Auseinandersetzung mit dem Werk der Cranach-Werkstatt suchen. Diese Nutzer benötigen eine strukturierte, aber inhaltlich tiefgehende Plattform, die wissenschaftliche Präzision mit moderner digitaler Usability kombiniert. Darüber hinaus soll die Plattform zunehmend auch für kunstinteressierte Laien zugänglich sein. Diese Gruppe benötigt eine benutzerfreundliche Oberfläche, gut verständliche Texte sowie interaktive Elemente, um Inhalte intuitiv zu erkunden. Das Design des CDA orientiert sich an einem klaren, reduzierten und zeitlosen Stil. Während die Artefakt- und Suchseiten eine möglichst funktionale, systematische Gestaltung aufweisen, darf der redaktionelle Bereich lebendiger, visueller und erzählerischer gestaltet sein. Dabei gilt es, eine Balance zwischen Wissenschaftlichkeit und moderner Webgestaltung zu finden. Die wichtigsten Kernmerkmale des Designs sind reduzierte und professionelle Übergaben, dabei sollten überflüssige Designelemente verhindert werden, damit es eine klare Struktur und Typografie existiert für die verschiedenen Benutzer. Für die Webseite wurden besonders auf solche Angaben geachtet, dass sie eine herausragende User Experience entsteht durch die gezielte Kombination von visueller Ästhetik, Interaktivität und funktionaler Klarheit. Akzentuierte und interaktive Elemente spielen dabei eine zentrale Rolle: Durch den gezielten Einsatz von Bildergalerien, animierten Infografiken und interaktiven UI-Elementen wird die Aufmerksamkeit des Nutzers gelenkt, Inhalte werden ansprechend vermittelt und komplexe Informationen intuitiv erfassbar gemacht. Diese visuelle Dynamik erhöht nicht nur die Benutzerfreundlichkeit, sondern auch das Engagement und die Verweildauer.
Gleichzeitig ist es wichtig, dass das Design zeitlos und intuitiv bleibt. Eine moderne, aber nicht modische Ästhetik sorgt dafür, dass das Design nicht durch kurzlebige Trends an Relevanz verliert, sondern langfristig überzeugend bleibt. Klare Strukturen, eine durchdachte Typografie und eine harmonische Farbwelt sorgen für eine intuitive Benutzerführung, die sich mühelos erschließt. Die Fokussierung auf eine durchgängig verständliche Informationsarchitektur trägt dazu bei, dass Nutzerinnen und Nutzer ohne Einarbeitungszeit direkt mit der Anwendung oder Website interagieren können.
Technisch basiert das Design auf einem responsiven Konzept, das primär für WIMP-Geräte entwickelt wurde. Durch das simple Design lässt sich die Webseite gut anwenden, so dass man einen guten Überblick über die praktischen Nutzungen hat. Trotzdem bleiben alte Funktionen relevant, dass sie mit der jetzigen Webseite zusammen kombiniert interagieren. Dadurch ist die Benutzerfreundlichkeit besser angepasst, dass man gewöhnte Strukturen beibehält, um das Erlebnis auf der Webseite vertraut zu behalten. Dadurch werden auf unnötige und komplexe Strukturen verzichtet, die für die Nutzer praktischer anwendbar sind. Die umgestaltete Webseite ist herausstechender im Vergleich zu der alten konzipierten Webseite. Der Fokus wurde besonders auf die Navigation und Interaktion hingelegt, durch eine interaktive Navigation ist das Nutzererlebnis spannender, weil sie nicht nur stumpf dargestellt wird, sondern ein passender Überblick über die Themen gibt, dass man besser fokussiert ist. Grundsätzlich passt sie sich der Animation und der Interaktion an, dass man alles einheitlich mitbekommt. Durch das größere Menü bekommt man eine lebendigere und intuitivere Webseite, was sich für den Nutzer lohnt. Das Hauptgerüst der Website wurde gezielt mit verschiedenen Unterseiten strukturiert, um eine klare Trennung der Themenbereiche zu ermöglichen. Dadurch wird vor allem sichergestellt, dass die Nutzer schnell und gezielt zu den für sie relevanten Inhalten navigieren können. Jede Unterseite wurde für das jeweilige Thema optimiert, so dass die Inhalte nicht nur logisch gegliedert, sondern auch optisch und funktional angepasst sind. Das erleichtert die Orientierung und verbessert das Nutzererlebnis, denn jeder Bereich bietet eine klare Struktur, intuitive Navigation und themenspezifische Funktionen.