Screen­design
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Medieninformatik am Campus Gummersbach

Position und Format

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Legen Sie neun quadratische Arbeitsflächen (Frames) mit einer Größe von jeweils 500x500px an und platzieren Sie auf jeder Fläche einen Punkt mit einer Größe von ca. 90x90px.

Erstellen Sie neun Varianten, in denen Sie ausschließlich die Position des Punktes verändern. Der Punkt darf innerhalb der Fläche frei platziert werden. Größen und Farben bleiben in allen neun Varianten unverändert. Arbeiten Sie ausschließlich in Schwarz und Weiß.

Untersuchen Sie, wie durch die Lage des Punktes unterschiedliche Wirkungen entstehen können, zum Beispiel Ruhe, Spannung, Balance, Gewicht oder Instabilität. Beziehen Sie dabei auch den Bildrand und den entstehenden Leerraum mit ein.

Vom Quadrat zum Streifen

Im zweiten Schritt setzen Sie Ihre Quadrate zu Streifen zusammen. Legen Sie dafür drei neue Arbeitsflächen mit einer Größe von jeweils 1500x500px an. In jede dieser Arbeitsflächen montieren Sie drei Ihrer Quadrate lückenlos nebeneinander, sodass ein durchgehendes Querformat entsteht. Aus den neun Quadraten werden so drei Streifen. Die Punkte selbst bleiben dabei unverändert, Sie entscheiden nur, welche Quadrate Sie kombinieren und in welcher Reihenfolge.

Probieren Sie verschiedene Kombinationen aus, bevor Sie sich festlegen. Sobald die Quadrate aneinanderstoßen, verschwinden die Grenzen zwischen ihnen und die drei Punkte werden als eine gemeinsame Komposition gelesen. Beobachten Sie, was dabei passiert: Entsteht eine Richtung oder Bewegung, ein Rhythmus, eine Linie, eine Gruppe? Verliert ein Punkt, der im Quadrat ruhig wirkte, im Streifen seine Ruhe, oder gewinnt ein vorher spannungsvoller Punkt plötzlich Halt?

Beispiel: neun quadratische Flächen mit je einem Punkt und daneben drei daraus zusammengesetzte Streifen

Exportieren Sie die neun Quadrate und die drei Streifen als PNG (2x) und laden Sie diese im ILU hoch. Verwenden Sie beim Dateinamen bitte die folgende Nomenklatur:

sd-punkt-position-format-NACHNAME-NUMMER.png