Gestaltung von Wohlbefinden - Eine Analyse von Positive Computing und Design Nudges für Nutzererlebnisse


David Grimmeisen

Präsentation
04. April 2023, 12:00 Uhr, Raum https://th-koeln.zoom.us/j/86224491085 (Passwort steht im Ilias) Präsentation
Betreuer
Prof. Dr. Christian Kohls
Kooperationspartner
TH Köln
Stichworte
Positive Computing, Design Nudges, Entwurfsmuster, Dark Patterns, Computerethik, Soziotechnische Systeme, Wohlbefinden, Design
Bildrechte
Dorian Peters, Rafael A. Calvo, Richard, M. Ryan, 2019

Abstract

Soziotechnische Systeme beschreiben die Interaktion von Nutzern mit Software. Beim Gebrauch von Programmen stoßen die Verwender häufig auf Elemente, welche den Umgang mit der Software erschweren und das Nutzererlebnis negativ beeinflussen. Positive Computing stellt das Wohlbefinden des Nutzers in den Mittelpunkt. Es beschäftigt sich mit der Frage, wie Software so gestaltet werden kann, dass die Nutzung ein möglichst positives Gefühl hervorruft. Diese Leitfrage stellt somit auch die Grundlage dieser wissenschaftlichen Ausarbeitung dar.

In dieser Arbeit werden Technologien untersucht, die bewusst Design-Elemente und weitere Konzepte nutzen, welche ein verbessertes Nutzererlebnis ermöglichen. Insbesondere werden hierbei die Funktionsweisen von Positive-Computing-Ansätzen sowie Design Nudges analysiert und gegenübergestellt. Der Hauptbestandteil der Untersuchung besteht daher aus der Identifizierung sowie Evaluation bestehender Praktiken und Konzepte. Darüber hinaus wurden eigene Modelle entwickelt welche das Wohlbefinden steigern. Die Auswirkungen dieser Technologien in der Praxis werden umfangreich analysiert und diskutiert.

Darüber hinaus werden spezifische Designstrategien untersucht, welche das Verhalten von Nutzern beeinflussen. Bestandteil hiervon sind ebenfalls negative Auswirkungen und potentielle Risiken sowie ein kurzer Exkurs in die Ethik und den Bereich der Dark Patterns.

Bei der Methodik zur Bearbeitung dieses Projekts handelt es sich um eine qualitative Forschungsmethode. Diese umfasst die Durchführung einer Literaturrecherche als Grundlage der Identifikation der Positive-Computing-Prinzipien. Zudem wurden verschiedene Fallstudien untersucht und daraus eigene Vorgehensmodelle entwickelt sowie bereits existierende bewertet.

Zusammenfassend zeigt diese Arbeit, wie die Positive-Computing-Ansätze erfolgreich in der Praxis angewendet werden können und wie weitreichend deren Auswirkungen nicht nur auf das Nutzererlebnis, sondern dem gesamten Umgang mit Software sind.

Vorschläge für weitere Arbeiten im Themenfeld

Gestaltung einer App / Software unter Anwendung der Positive Computing Ansätze, Evaluierung ethischer Aspekte in bezug zu Dark Patterns und Computerethik, Identifizierung und Bewertung Soziotechnische Entwurfsmuster, Entwicklung eigener