Beeinflussende Methoden von Socialmedia Plattformen


Christian Pankiv

Präsentation
07. November 2023, 10:00 Uhr, Raum 3.216
Betreuer
Uwe Müsse, Simon Ludwig Schulte
Kooperationspartner
TH Köln
Stichworte
Socialmedia, Gesellschaft, human centered design, Web 2.0, Beeinflussung, Socialcomputing
Bildrechte
Stefan Behling

Abstract

Ob YouTube, Instagramm, WhatsApp, Facebook oder TikTok: Beinahe 95% aller Personen, die das Internet nutzten, besuchen auch Socialmedia Plattformen und etwa 85 % aller Deutschen benutzen Socialmedia regelmäßig. Sozialmedia Plattformen sind nach der weltweiten Verbreitung des Web 2.0 in den 2000er Jahren immer mehr ein fester Bestandteil des täglichen Lebens vieler Menschen geworden.

Entsprechend relevant sind also auch die von den Plattformen vorgegebenen Rahmenbedingungen, die täglich bestimmen, wie User mit ihren Mitmenschen interagieren, Medien konsumieren und sich über Nachrichten informieren können. Zwangsläufig haben also die Plattformen und ihre technologische und konzeptuelle Gestaltung einen Einfluss auf das Konsumverhalten und die Erzeugung von Inhalten. Deshalb ist es notwendig, die von den Plattformen etablierten und gängigen Rahmenbedingungen zu hinterfragen.

Es werden grundlegende Fragen geklärt, die nach öffentlichem Konsens zwar leicht beantwortbar scheinen, in der Literatur und Forschung aber immer wieder diskutiert werden. Was ist eigentlich Socialmedia? Wie unterscheidet es sich von anderen sozial geprägten Technologien und dem Web 2.0 und was macht Socialmedia wirklich sozial? Zudem werden die Nutzer und ihre Interessen, sowie Nutzungshintergründe auf Socialmedia Plattformen betrachtet. Kernbestandteil ist dabei die Erarbeitung und Katalogisierung von verschiedenen beeinflussenden Methoden der Socialmedia Plattformen, in dieser Präsentation wird dabei ein genauer Blick auf die Video Streaming Plattform YouTube geworfen.

Hintergrund dieser Arbeit ist die Aufarbeitung von Rahmenbedingungen der Socialmedia Plattformen als Grundlage einer anknüpfenden Bachelorarbeit, die sich mit der Analyse und Beurteilung der beeinflussenden Methoden aus Nutzerperspektive und der Erarbeitung von Alternativen beschäftigt. Es wird darauf abgezielt, Methoden zu finden, die den wirtschaftlichen Interessen der Firmen entsprechen, ohne dabei etwa auf Dark Pattern zurückzugreifen, die gegen die Interessen der Nutzer gehen.

Material & weiterführende Infos

  • https://hallofshame.design/
  • https://www.ard-media.de/media-perspektiven/service/pressemitteilungen/ardzdf-onlinestudie2022/

Vorschläge für weitere Arbeiten im Themenfeld

Umsetzungsmöglichkeiten einer staatlich finanzierten Socialmedia Plattform, Bedeutung und Folgen des "Digital Services Acts" für Nutzer und Plattformen, Etablierte Nutzung von Darkpattern auf weitverbreiteten Plattformen