Die Konzeption und Produktion eines Imagefilms über den Tischtennisclub (TTC) Bärbroich - Ist der Imagefilm ein geeigneter Ersatz analoger Printmedien wie Flyer bzw. Visitenkarten im digitalen Zeitalter und inwiefern können Sportvereine davon profitieren?


Alexander Zellmann

Präsentation
03. June 2026, 12:00 Uhr, Raum 3.216
Betreuer
Prof. Hans Kornacher
Kooperationspartner
TH Köln
Stichworte
Imagefilm, Konzeption, Pre-Produktion, Produktion, Postproduktion, Distribution
Bildrechte
Alexander Zellmann, Webseite TTC Bärbroich

Abstract

In der näheren Vergangenheit wurden häufig Visitenkarten bzw. Flyer dafür verwendet, um neue Mitglieder und Sponsoren für Sportvereine zu gewinnen. Im digitalen Zeitalter verlieren ebendiese Methoden jedoch zunehmend an Relevanz. Digitale Methoden wie auch der Imagefilm weisen eine größere Aussagekraft auf, bieten einen besseren Gesamtüberblick und erzeugen ein Persönlichkeitsgefühl durch direkten Einbezug ins Thema.

Im Rahmen dieses Praxisprojekts wird die Konzeption und Produktion eines Imagefilms über den TTC Bärbroich beschrieben und durchgeführt. Ausgangspunkt der Arbeit ist dabei der rege Wunsch des Tischtennisclubs nach neuen Mitgliedern und Sponsoren, um so den laufenden Betrieb zu sichern, Wachstum zu ermöglichen und die soziale Relevanz zu erhalten. Daraufhin wurde eine klare Zieldefinition sowie Zielgruppenorientierung und Kernbotschaft festgelegt. Folglich wurden die 3 Phasen der Filmproduktion, welche die Pre-Produktion, die eigentliche Produktion sowie die Postproduktion umfassen, ausgearbeitet.

Der Fokus lag nach der ersten Ausarbeitung und Produktion des Imagefilms auf der Beantwortung der Forschungsfrage, inwiefern der Imagefilm ein geeigneter Ersatz analoger Printmedien wie Flyer bzw. Visitenkarten im digitalen Zeitalter ist und Sportvereine oder gezielt der TTC Bärbroich davon profitiert, aber auch darauf das Potenzial und den Wert eines solchen Imagefilms aufzuzeigen.

Weiterführende Themen

  • Imagefilme im semiprofessionellen Low-Budget-Kontext drehen - Ausblick auf Bachelorarbeit
  • Vergleich von digitalen und analogen Medien: In welchen Situationen sind Flyer, Visitenkarten oder Imagefilme jeweils besonders sinnvoll?
  • Storytelling in Sportvereinen: Welche Rolle spielen Emotionen, Authentizität und Vereinsgeschichte für die Wirkung des Films?
  • Digitale Sichtbarkeit von Sportvereinen: Wie wichtig sind Online-Präsenz und audiovisuelle Formate für (kleinere) Sportvereine?

Literatur

  • BENKOWITZ, Peter (2014): Corporate Film. Workbook für Filmemacher. Konstanz und München: UVK Verlag Gesellschaften.
  • HEISER, Albert (2020): Das Drehbuch zum Drehbuch. Storytelling, Konzeption und Produktion für Werbefilme, Trailer, Imagefilme und Viral-Videos. 3. Aufl. Berlin: Springer Gabler.
  • FUCHS, Werner T. (2013): Warum das Gehirn Geschichten liebt. Mit den Erkenntnissen der Neurowissenschaften zu zielgruppenorientiertem Marketing.
    1. Aufl. Freiburg, Br., München [i.e.] Planegg: Haufe-Gruppe.
  • LANZENBERGER, Wolfgang, MÜLLER, Michael (2017): Unternehmensfilme drehen. Business Movies im digitalen Zeitalter. 3. Aufl. Köln: Herbert von Halem Verlag.
  • MCKEE, Robert (2013): Story. Die Prinzipien des Drehbuchschreibens. 8. Aufl. Berlin: Alexander Verlag.