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Imagefilme können Unternehmen, Institutionen und Orte dabei unterstützen, ihre Identität, ihre Angebote und ihre Botschaften wirkungsvoll zu vermitteln. Professionelle Produktionen sind jedoch häufig mit hohem personellem, technischem und finanziellem Aufwand verbunden. Besonders für kleinere Unternehmen oder Projekte stellt sich daher die Frage, wie ein Imagefilm auch unter Low-Budget-Bedingungen überzeugend umgesetzt werden kann.
Auf Grundlage theoretischer Ansätze der Unternehmenskommunikation sowie der Film- und Medienproduktion werden die Phasen Pre-Production, Production und Post-Production hinsichtlich ihrer Anforderungen, Kostenfaktoren und Einsparpotenziale betrachtet. Anschließend werden die Imagefilme „S’Lebn is a Freid“ und „Imagefilm Nordhorn“ analysiert, um kostenintensive Gestaltungsmittel, mögliche Vereinfachungen und deren Auswirkungen auf die Kommunikationswirkung herauszuarbeiten.
Die Ergebnisse zeigen, dass Low-Budget nicht mit geringer Qualität gleichzusetzen ist. Entscheidend sind eine klare Konzeption, sorgfältige Planung, authentische Mitwirkende, bewusste Bildgestaltung, verständlicher Ton sowie eine strukturierte Nachbearbeitung. Kosten lassen sich vor allem durch die gezielte Auswahl von Drehorten, den Einsatz vorhandener Ressourcen und den Verzicht auf nicht zwingend notwendige technische oder personelle Mittel senken.